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Wie bringe ich meinem Hund ''Sitzt'' bei?

Wichtige hinweise, um deinem Liebling Sitz beizubringen

 

jedes Training sollte in einer ablenkungsarmen Umgebung stattfinden, damit deine Fellnase sich ganz auf dich und die Übungen konzentrieren kann. Am besten suchst du dir eine ruhige ecke im Haus oder in deinem Garten, denn für deinen Hund ist das alles ja auch neu.

 

Ungefähr 3–6 min pro Trainingseinheit sind für einen Welpen ausreichend, da er sich noch nicht so lange am Stück konzentrieren kann. Locker deinen Welpen mit einem kurzen Pause wieder auf. Es ist wichtig darauf zu achten, beim Sitztraining immer nur bei dem von dir gewünschte Verhalten deinen Vierbeiner zu belohnen. Gibst du deinem Hund zum Beispiel das Futterstück, wenn er beim Sitz gerade an deiner Hand kratzt, dann belohnst du dieses Verhalten. Warte also ab, bis das Sitz wirklich so ausgeführt wird, wie du es möchtest und erst dann belohnst du deinen Hund für sein tolles Sitz.

Wenn du deinem Vierbeiner Sitz beibringen willst, dann gewöhne dir von Anfang an ein Auflösungssignal an. So weiß deine Fellnase wann das Sitztraining zu Ende ist.

Er lernt, erstmal auf dein Auflösungssignal zu warten, statt von alleine aufzustehen. Ein gutes und einfaches Auflösungssignal wäre z. B. ein “OK”, unterstützt durch eine auflösende Geste.


Die einzelnen Schritte deinem Hund Sitzt beizubringen!


Schritt 1


Gehe in die Hocke und achte auf einen geraden Oberkörper. Nimm dann ein Leckerli/Futterstück in die Hand und führe es über die Hundenase nach oben/hinten, bis dein Hund Sitz macht. Sobald der Hundepopo den Boden berührt sagst du das Hörzeichen Sitz und belohnst deinen Hund mit dem Futterstück. Anschließend entlässt du deinen Hund mit deinem Auflösungssignal aus der Sitzübung. Diesen Schritt wiederholst du einige Tage.


Schritt 2:


Nimm das Futterstück zwischen Daumen und Mittelfinger. Gib nun das Hörzeichen Sitz und kurz darauf das Sichtzeichen. Die meisten Menschen benutzen für das Sichtzeichen ihren ausgestreckten Zeigefinger. Sobald dein Hund in der Sitzposition angekommen ist, belohnst du ihn sofort mit dem Futterstück. Anschließend entlässt du deinen Hund mit deinem Auflösungssignal aus der Sitz-Übung. Auch diesen Schritt wiederholst du einige Tage.


Schritt 3:


Arbeite dich langsam aus der Hocke heraus nach oben. Werde also mit der Zeit immer aufrechter beim Sitz-Training, bis du aufrecht stehst. Achte auch darauf, dabei mit dem Oberkörper aufrecht zu bleiben und dich zu keinem Zeitpunkt stark nach vorn über deinen Hund zu beugen.


Problemlösungen


Falls es beim Sitztraining nicht klappen sollte, solltest du folgendes überprüfen: Sind die Anforderungen, die du an deinen Hund stellst, wirklich altersgerecht? Ist deine Körpersprache vielleicht verwirrend für deinen Hund? Oder sind die Ablenkungen beim Training zu groß?


Springt dein Hund während der Sitzübung ständig hoch zum Leckerli? Dann versuche das Leckerli in einer anderen Position zu halten. Geht dein Hund rückwärts, während du die Übungen durchführst ? Auch hier musst du die Position vom Leckerli ändern und führe die Übungen gegebenenfalls vor einer Wand vor, damit dein Hund nicht rückwärts nach hinten gehen kann.

Wenn du deinem Hund erfolgreich das Sitzkommando beibringen möchtest, dann musst du darauf achten, dass du immer eine einladende und keine bedrohliche Körpersprache ausstrahlst.  Z.b. kann ein nach vorne gebeugter Oberkörper bei einigen Hunden zu Unwohlsein führen und das Sitztraining somit erschweren. Deine Körpersprache macht einen sehr großen Teil aus, wenn du mit deinem Hund trainierst.

Dem Hund Sitz beibringen: Risiken der Futter-Methode


wenn du deinem Hund das Sitztraining mit der Leckerli/Futter-Methode beibringst, lernt dein Hund für jedes Sitz eine Art Bezahlung zu bekommen. Es gibt Hunde die dies ausnutzen und befolgen das Kommando dann nur noch, wenn der Besitzer Futter in der Hand hat. Hat der Besitzer kein Futter in der Hand. So stellt der Hund seine Ohren einfach auf Durchzug. Daher ist es sehr wichtig, die Leckerli-Belohnungen während des Sitz Trainings mit der Zeit schleichend wieder abzugewöhnen. Also belohne nicht mehr jedes Sitz, sondern nur noch jedes 3. oder 4. Sitz. Zusätzlich kannst du die Belohnungen beim Sitz Training variieren, denn es muss nicht immer Futter sein.


Beispiele: Dein Hund darf nach einem erfolgreich ausgeführten Sitz als Belohnung zu seinem Hundekumpel laufen und spielen. Dein Hund macht Sitz und bekommt dafür als Belohnung Freilauf, usw.


No go’s - Das solltest du beim Sitz Training vermeiden!


Wiederhole das Sitz-Kommando nicht in einer Endlosschleife, sonst lernt dein Hund, dass das Sitzkommando aus mehreren Wörtern besteht. Warte lieber kurz ab und lasse deinen Hund mitdenken. Die meisten Hunde setzen sich ganz automatisch hin, wenn man ihnen etwas Zeit gibt.


Gehe bei kleineren Hunden oder Welpen in die Hocke, damit dein Hund sich während der Sitz-Übung wohl und nicht bedrängt fühlt.


Sage das Sitz freundlich, aber dennoch in einer bestimmten Tonlage. Vermeide es, das Sitz Kommando im schroffen Kasernenhof-Ton auszusprechen.


Kaum ein Hund mag es, zur Belohnung am Kopf getätschelt zu werden. Wir Menschen finden das ganz toll, aber achte mal genau auf die Körpersprache deines Hundes, wenn du ihn beim Ausführen vom Sitz-Kommando anerkennend am Kopf tätschelst. Weicht dein Hund mit seinem Kopf zurück oder steht sogar aus dem Sitz auf? In dem Fall solltest du dir das Tätscheln unbedingt abgewöhnen, da es für deinen Hund keine Belohnung ist sondern eher ein Ärgernis.


Lobe deinen Hund nicht mit aufgeregter Stimme, wenn er das Sitzkommando ausführt. Ein aufgeregtes „Das hast du sooooo feiiiiiiiin gemacht!“ führt automatisch zu einem aufgeregten Hund. Und ein aufgeregter Hund steht schnell wieder aus dem Sitz auf, bevor du dein Auflösungssignal geben konntest. Daher sprich dein Lob ruhig aus, damit dein Hund das Sitzkommando auch erfolgreich ausführen kann.


Will dein Hund partout nicht sitzen so kläre bitte tierärztlich ab, ob er vielleicht Schmerzen beim Ausführen von bestimmten Bewegungen, wie z. B. dem Sitz, hat.

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