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Hund & Katze aneinander gewöhnen, das solltest du beachten.


Man kann sich das Missverstehen von Katze und Hund ungefähr so vorstellen, wie wenn ein Europäer in Indien wäre und auf eine Frage mit einem Kopfschütteln beantwortet bekommt dann könnte es sein das man das falsch versteht, denn in Indien bedeutet unser Nein-Kopfschütteln “Ja”. 

Unsere Vierbeiner verständigen sich mittels Körpersprache und haben manchmal das gleiche Problem, sie missverstehen sich andauernd. Ein hochgetragener Katzenschwanz könnte z.B von einem Hund als Imponiergehabe wahrgenommen werden und umgekehrt könnte einem freundlichen Schwanzwedeln von einem Hund von einer Katze als Bedrohung missdeutet werden. Es gibt für Vierbeiner eine Menge Möglichkeiten, sich misszuverstehen.

 

Im Gegenteil zu Welpen, wie alle Kinder haben sie damit selten ein Problem, wenn sie zusammen aufwachsen. Sie werden ganz selbstverständlich „zweisprachig“ und die dicksten Freunde. Hund und Katze sprechen unterschiedliche Sprachen! Schwieriger wird es, wenn ein erwachsener Hund eine erwachsene Katze mit einem Welpen/Erwachsenen der anderen Art zusammenziehen soll. 

Da ist Geduld, Fingerspitzengefühl und etwas Nervenstärke vom beteiligten Menschen erforderlich. Eines der schlimmsten Dinge die man machen kann, ist die Vierbeiner beiden Arten zwangsweise zusammenzubringen, z.B. einen Hund mit einer Katze ohne/oder mit schlechter Hundeerfahrung in einen Raum einzusperren oder einem Hund eine Katze vor die Schnauze zu halten. In der Regel ist das Ergebnis folgendes: Todesangst bei der Katze und einen Schreck bis Trauma beim Hund. 


Werden Sie zum diskreten Vermittler 


Freundschaft und Vertrauen zwischen Hund und Katze kann nur entstehen, wenn kein Druck ausgeübt wird. Der Hund darf die Katze unter gar keinen Umständen jagen, auch wenn das nur spielerisch vom Hund gemeint war.

 Die Katze muss bei der ersten Begegnung mit einem Hund immer die Möglichkeit haben das Zimmer zu verlassen oder sich auf einen Schrank zu “retten“. Der Hund sollte am besten möglichst ruhig sein, sie scheinbar ignorieren, dann kann sich eine Katze schneller entspannen. Sie wird sich immer öfters in die Nähe des scheinbar unheimlichen Hundes wagen, sie wird ihn neugierig beobachten (auch wenn sie ihn scheinbar ignoriert) und dann den ersten Kontakt wagen.

Sanfte Bestechung von Menschenhand hilft den beiden, eine Brücke zueinander zu bauen. Streicheln und extra Leckerli helfen sowohl Hund als auch Katze, geduldig zu bleiben und die Anwesenheit des anderen als durchaus angenehm einzustufen.


Wenn Katze und Hund sich partout nicht vertragen, dann beachte, dass es auch Hund-und-Katzen-Duos gibt, bei denen das Zusammenleben auch auf Dauer einfach nicht gut geht. Wir sagen Ihnen, woran Sie so ein unverträgliches Paar erkennen.

Nicht jede Katze ist bereit, mit einem Hund zu leben und umgekehrt.


 Sie sollten die beiden wieder trennen, wenn: 


  • die Katze nur noch unter dem Bett sitzt, ein Zimmer nicht mehr verlässt, das Fressen verweigert

  • die Katze nicht mehr nach Hause/ins Haus kommt

  • der Hund und die Katze auf Dauer ihre Feindschaft pflegen, sich bei jeder Gelegenheit bekriegen

  • ein großer Hund die Katze nicht ausstehen kann und ihr ernsthaft nachstellt

  • ein kleiner Hund nichts mehr zu sagen hat im Haus und unter der Katze leidet
                              
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